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AirGradient ONE im Test - kann ein Luftqualitätsmonitor preiswert, verlässlich und selbst reparierbar sein?

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Air Gradient ONE Open Source Indoor Air Quality Monitor

Airgradient ONE - auf einen Blick

Airgradient ONE ist ein stationärer, kabelgebundener Innenraumluftsensor. Er zeigt mehrere Luftqualitätsparameter in Echtzeit an. Über die Messverläufe lassen sich Veränderungen und wiederkehrende Muster erkennen. All das hilft, möglichen Ursachen von schlechter Innenraumluft nachzugehen und zu prüfen, ob Lüften, Filtern oder andere Maßnahmen wirken. besteluft nutzt das Gerät seit über 1,5 Jahren im Alltag.

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Er zeigt, ob die Frischluftzufuhr in einem Raum ausreicht und wann gelüftet werden sollte.. Als Multisensor-Luftmessgerät erfasst AirGradient ONE neben CO₂ auch Feinstaub, flüchtige organische Verbindungen (TVOC), Stickoxide (NOx), Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit.

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Im Langzeittest haben sich die Messwerte im Vergleich mit anderen Geräten als zuverlässig und plausibel erwiesen. ​

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Nach der Einbindung ins WLAN und der Erstinbetriebnahme ist die Nutzung im Alltag relativ einfach. Die aktuellen Messwerte erscheinen direkt am Display. Über die App und das Dashboard im Webinterface lassen sich Echtzeitwerte, Messverläufe abrufen und verschiedene Einstellungen vornehmen. 
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Technikversierten Nutzern bietet AirGradient ONE als Open Source Lösung viele zusätzliche Möglichkeiten. Das Gerät lässt sich lokal in verschiedene Smart-Home-Systeme einbinden und ist offiziell als „Works with Home Assistant“ zertifiziert.

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Die Reparierbarkeit der AirGradient-Produkte ist nicht nur für Techniknerds ein Vorteil. Sie passt insgesamt zur nachhaltigen Unternehmensphilosophie von AirGradient, die besteluft sympathisch findet. Viele Sensormodule sind Standardbauteile und können mithilfe der Anleitungen einzeln ausgetauscht werden. Das ist für fast alle machbar, die schon einmal Legosteine zusammengesteckt haben. Bei einem Defekt muss daher meist nicht das gesamte Gerät ersetzt werden, sondern nur der betroffene Sensor.

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besteluft bewertet den AirGradient ONE Innenraumluftsensor mit 4 von 5 Sternen. Mehr dazu weiter unten.

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Der AirGradient ONE* ist fertig zusammengebaut und als DIY-Bausatz erhältlich. Mit dem Rabattcode LUFTSPRUNG gibt es 10 Prozent Rabatt auf alle Geräte aus der AirGradient Produktfamilie.

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Warum Innenraumluft mit einem Luftqualitätsmonitor messen?

Luft ist unser wichtigstes Lebensmittel. Bei Lebensmitteln und Trinkwasser achten viele genau auf die Qualität. Wir monitoren inzwischen fast alles: Schritte, Puls, Training und Schlaf. Nur die Umgebungsluft, von der jeder Mensch täglich rund 11.000 Liter einatmet, wird von den wenigsten gemessen.

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Dabei halten wir uns rund 90 Prozent unserer Zeit in Innenräumen auf. Auf die Luft draußen haben wir nur wenig Einfluss. Die Luft drinnen lässt sich dagegen oft selbst und mit einfachen Mitteln verbessern. Dafür muss man allerdings wissen, wie es um die eigene Raumluft steht.

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Was beeinflusst die Innenraumluft?

Innenraumluft ist kein fixer Zustand. Sie verändert sich durch Menschen, Haustiere und alltägliche Tätigkeiten wie Kochen, Heizen, Putzen oder das Drucken im Büro. Auch Möbel, Reinigungsmittel und Baumaterialien können die Luft beeinflussen. Hinzu kommt die Außenluft, die durch Fenster und Türen oder über eine Lüftungsanlage nach drinnen gelangt.

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Menschen und Tiere atmen CO₂ aus, das sich in schlecht gelüfteten Räumen anreichert. Beim Kochen, durch Kerzen, durch Hausstaub oder bestimmte Heizarten kann Feinstaub entstehen. Möbel, Baustoffe und Reinigungsmittel können flüchtige organische Verbindungen freisetzen. Stickoxide können unter anderem durch Verbrennungsprozesse, Gasherde oder belastete Außenluft in Innenräumen auftreten.

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Mit den eigenen Sinnen lässt sich die Qualität der Raumluft nur eingeschränkt beurteilen. CO₂ und Feinstaub sind weder sichtbar noch zuverlässig zu riechen. Umgekehrt bedeutet ein wahrnehmbarer Geruch nicht automatisch, dass eine gesundheitlich bedenkliche Belastung vorliegt.​​

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Welche Innenraumluftwerte misst AirGradient ONE?

AirGradient ONE erfasst mehrere wichtige Innenraumluftqualitäts-Parameter:

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CO₂

Kohlendioxid entsteht beim Ausatmen und dient als Lüftungsindikator. In gewöhnlichen Innenräumen ist der Mensch die Hauptquelle für erhöhte CO₂ Werte. Je schlechter ein Raum gelüftet ist und je mehr Menschen sich in einem Raum befinden, desto mehr  CO₂  kann sich ansammeln.

 

Hohe CO₂-Werte gehen häufig mit Müdigkeit, Kopfschmerzen und nachlassender Konzentration einher. Da insbesondere viele Atemwegserkrankungen hauptsächlich über die Luft übertragen werden, ist ein ausreichender Luftaustausch auch für den Infektionsschutz wichtig. Befinden sich infizierte Personen im Raum, können sich virushaltige Aerosole bei unzureichendem Luftaustausch stärker ansammeln und lange in der Luft schweben. Dadurch steigt das Übertragungsrisiko.

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Außenluft enthält derzeit rund 425 ppm CO₂, In Innenräumen sollte ein Wert bis 800 ppm angestrebt werden. Dieser Bereich gilt als gut. Werte zwischen 801 und rund 1.400 ppm gelten als moderat. Dann sollte bereits ans Lüften gedacht werden. Ab rund 1.400 ppm gilt die Raumluft als unhygienisch beziehungsweise ungesund. Die Frischluftzufuhr sollte sofort erhöht werden. Auch Luftreiniger können bei hohen CO₂ Werten hilfreich sein. Sie filtern potenzielle Krankheitskeime, senken jedoch nicht das CO₂. 

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Feinstaub

PM steht für „Particulate Matter“, den englischen Begriff für Partikel in der Luft. PM2.5 umfasst Partikel mit einem Durchmesser von 2,5 Mikrometern (µm) oder darunter. Sie sind rund 30-mal kleiner als ein durchschnittliches menschliches Haar mit etwa 70 µm.

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PM2.5 kann beim Kochen, durch Kerzen, Laserdrucker oder bestimmte Heizarten entstehen. Die Partikel können auch über die Außenluft in Innenräume gelangen. Aufgrund ihrer geringen Größe können sie tief in die Lunge eindringen und die Atemwege sowie das Herz-Kreislauf-System belasten.

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Für Feinstaub gibt es keinen Wert, unterhalb dessen gesundheitliche Auswirkungen vollständig ausgeschlossen sind. Der WHO-Richtwert für das PM2.5-Jahresmittel liegt bei 5 µg/m³.

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Um die Größenordnung greifbarer zu machen: Nach der von Berkeley Earth entwickelten Berechnung entspricht eine dauerhafte PM2.5-Belastung von 5 µg/m³ einem Zigarettenäquivalent von rund 0,23 Zigaretten pro Tag. Das entspricht ungefähr einer Zigarette alle vier bis fünf Tage. 

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Für die schnelle Einordnung aktueller Innenraumwerte verwendet der GO IAQS Score drei Stufen: Werte von 0 bis 10 µg/m³ gelten als tolerabel. Zwischen 11 und 25 µg/m³ ist die Belastung moderat. Ab 26 µg/m³ ist die Belastung ungesund.

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Je nachdem, woher der Feinstaub kommt, kann gelüftet, ein Luftreiniger eingeschaltet oder die Quelle beseitigt werden.

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TVOC

Der Begriff TVOC (Total Volatile Organic Compounds) fasst eine große Gruppe flüchtiger organischer Verbindungen zusammen. Sie können unter anderem aus Reinigungsmitteln, Möbeln, Baustoffen, Farben, Lacken, Kosmetika oder Lebensmitteln freigesetzt werden.

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Nicht alle dieser Stoffe sind schädlich. Einige können jedoch Augen, Schleimhäute und Atemwege reizen, Kopfschmerzen verursachen oder die Gesundheit auf andere Weise beeinträchtigen. Zur Gruppe gehören auch Verbindungen wie Benzol oder Formaldehyd, die als potenziell krebserregend deklariert sind.

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Der TVOC-Index zeigt, wenn sich die Mischung dieser Stoffe in der Raumluft verändert. Steigt der Index, lässt sich prüfen, welche Tätigkeit oder welches neue Produkt die Veränderung ausgelöst haben könnte. So können mögliche Quellen im Alltag eingegrenzt und wenn möglich reduziert werden.

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NOx

Der NOx-Index macht Veränderungen bei Stickoxiden sichtbar. Mögliche Quellen sind Gasherde, Heizungen, andere Verbrennungsprozesse und belastete Außenluft. Stickoxide können die Atemwege reizen und bestehende Atemwegserkrankungen verschlimmern. Steigt der Wert regelmäßig beim Lüften, kann die Außenluft die Ursache sein. Dann kann es helfen, zu einer anderen Tageszeit zu lüften.

 

​Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit

Die beiden für uns lange gewohnten Parameter Raumtemperatur und relative Luftfeuchtigkeit beeinflussen das Wohlbefinden und helfen dabei, die übrigen Messwerte einzuordnen. Sehr trockene Luft kann die Schleimhäute reizen. Zu hohe Luftfeuchtigkeit begünstigt Schimmel. Die Messwerte zeigen, ob Lüften, Heizen oder eine andere Anpassung des Raumklimas sinnvoll ist.

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Innen- und Außenluft hängen zusammen

Beim Lüften und durch undichte Stellen können Feinstaub, Stickoxide und andere Schadstoffe von draußen in Innenräume gelangen. Ein Außenluftsensor wie AirGradient Outdoor hilft dabei, die Luftqualität draußen zu beurteilen und einen günstigen Zeitpunkt zum Lüften zu finden. Flüchtige organische Verbindungen stammen dagegen häufig aus Innenraumquellen, draußen verdünnen sie sich meist stark.

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Wie genau sind Luftqualitätsmonitore im Alltagseinsatz?

Professionelle Referenzgeräte können je nach Messgröße vier- bis fünfstellige Beträge kosten. Sie sind für wissenschaftliche Untersuchungen und die genaue Bestimmung einzelner Schadstoffkonzentrationen entwickelt. Ein Luftqualitätsmonitor für den Alltagsgebrauch erfüllt einen anderen Zweck.

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Auch eine private Wetterstation oder ein Raumthermometer ersetzt keine professionelle Messstation. Trotzdem liefern diese Geräte verlässliche und alltagstaugliche Daten und sie werden ganz selbstverständlich eingesetzt. Ähnlich ist es bei der Messung der Innenraumluft.

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Durch Fortschritte in der Sensorentwicklung lassen sich wichtige Luftparameter und Schadstoffgruppen heute mit kompakten, leistbaren Geräten zuverlässig im Alltag erfassen. Je nach Gerät werden sie zu Hause, am Arbeitsplatz, in der Schule oder flexibel unterwegs eingesetzt.​

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Sensoren, Messqualität und Kalibrierung

Im AirGradient ONE kommen Sensormodule etablierter Hersteller zum Einsatz. AirGradient dokumentiert, welche Sensoren verbaut sind und wie die Messwerte verarbeitet werden. Das passt zum Open-Source-Ansatz des Unternehmens.

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Beim fertig zusammengebauten AirGradient ONE werden die Sensoren vor der Auslieferung geprüft. Zum Gerät gehört ein individueller Testbericht. Aktuelle fertig montierte Geräte werden zudem einzeln kalibriert. Der DIY-Bausatz verwendet dieselben Sensortypen, durchläuft jedoch keine Werksprüfung und erhält keine individuelle Kalibrierung.

Auch die Anordnung im Gehäuse spielt eine Rolle. Der Sensor für Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit ist vom übrigen Elektronikbereich abgesetzt. Dadurch wirkt sich die Eigenwärme des Geräts weniger auf die Messung aus.

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Welche Sensoren stecken im AirGradient ONE?

  • CO₂: Je nach Produktionsserie ist ein Senseair S8 oder S88 verbaut. Sie sind fast baugleich und arbeiten mit NDIR-Technologie. Dabei wird die CO₂-Konzentration mithilfe von Infrarotlicht bestimmt. Die angegebene Genauigkeit beträgt ±40 ppm zuzüglich 3 Prozent des Messwertes.

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  • Feinstaub: Der Plantower PMS5003 erfasst Partikel durch Laserstreuung und unterscheidet verschiedene Größenklassen. PM1 umfasst Partikel bis 1 µm, PM2.5 bis 2,5 µm und PM10 bis 10 µm. Für die Beurteilung der Feinstaubbelastung im Alltag ist PM2.5 der wichtigste und mit Sensoren dieser Bauart am zuverlässigsten erfassbare Wert. Das betrifft nicht nur AirGradient Geräte sondern alle endnutzertauglichen Feinstaubmessgeräte.

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  • PM1 und PM10 liefern zusätzliche Informationen. Das Dashboard zeigt unter PM0.3 außerdem die Anzahl der erfassten Partikel ab einer Größe von 0,3 µm an. Dieser Wert dient vor allem als zusätzliche Orientierung.

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  • TVOC und NOx: Der Sensirion SGP41 besitzt zwei Sensorelemente. Eines reagiert auf flüchtige organische Verbindungen, das andere auf Stickoxide und weitere oxidierende Gase. Aus den Sensorsignalen werden ein TVOC-Index und ein NOx-Index berechnet. Sie zeigen Veränderungen und zeitliche Muster, aber keine einzelnen Stoffe oder deren genaue Konzentration.

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  • Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit: Der Sensirion SHT40 misst beide Werte. Die angegebene Genauigkeit beträgt ±0,2 °C bei der Temperatur und ±2 Prozent bei der relativen Luftfeuchtigkeit.

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Kalibrierung des CO₂-Sensors

Der CO₂-Sensor verwendet standardmäßig eine automatische Baseline-Kalibrierung, kurz ABC. Dabei ermittelt das Gerät über einen Zeitraum von etwa einer Woche den niedrigsten gemessenen CO₂-Wert und verwendet ihn als Referenz. Das Intervall kann im Dashboard verändert werden. Die automatische Kalibrierung lässt sich dort auch deaktivieren.

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Damit die automatische Kalibrierung zuverlässig funktioniert, muss das Gerät regelmäßig CO₂-Werte nahe der Außenluft erfassen. In dauerhaft belegten oder sehr luftdichten Räumen ist das nicht immer der Fall. Wird der Raum nicht ausreichend gelüftet, kann der Sensor einen zu hohen Wert als Außenluft interpretieren. Die späteren Messwerte fallen dann zu niedrig aus.

Vorgehensweise von besteluft:


besteluft hat die automatische Kalibrierung beim Testgerät deaktiviert und kontrolliert den Sensor regelmäßig im Freien. Das ist eine persönliche Vorgehensweise und keine allgemeine Empfehlung.

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Für die Kontrolle kann der AirGradient ONE an eine Powerbank angeschlossen und ins Freie gestellt werden. Dort sollte sich der Messwert nach einiger Zeit der aktuellen Außenluftkonzentration von rund 425 bis 430 ppm annähern. Personen sollten währenddessen ausreichend Abstand halten, da ausgeatmete Luft den Messwert beeinflusst.

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Bei einer deutlichen Abweichung kann die manuelle Kalibrierung im Dashboard gestartet werden. Dabei behandelt AirGradient die aktuelle Luft als ungefähr 400 ppm. Die Kalibrierung sollte deshalb nur im Freien und nach einer ausreichenden Eingewöhnungszeit durchgeführt werden.

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Korrektur des Feinstaubwertes

Optische Feinstaubsensoren können je nach Sensorcharge etwas unterschiedlich reagieren. Auch die Zusammensetzung und Größe der vorhandenen Partikel beeinflussen das Messergebnis.

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Aktuelle fertig zusammengebaute Geräte werden vor der Auslieferung einzeln mit einem Referenzgerät verglichen. Daraus werden ein eigener Skalierungsfaktor und eine Korrektur für den jeweiligen Feinstaubsensor berechnet. Diese Einstellungen werden nach der Registrierung des Geräts automatisch im Dashboard übernommen.

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DIY-Bausätze durchlaufen diese individuelle Kalibrierung nicht. Für sie stehen im Dashboard verschiedene Korrekturmöglichkeiten zur Verfügung. AirGradient empfiehlt grundsätzlich die EPA-Korrekturformel. Für bestimmte Chargen des Plantower PMS5003 gibt es zusätzliche chargenspezifische Korrekturen.

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besteluft-Tipp für den DIY-Bausatz:
Vor dem Einbau sollte die Seriennummer des Plantower-Sensors notiert werden. Sie hilft dabei, später festzustellen, ob für diese Charge eine besondere Korrektur vorgesehen ist. Eine chargenspezifische Formel sollte nicht ohne vorherige Prüfung ausgewählt werden.

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Umgang mit dem TVOC- und NOx-Index

Der Sensirion SGP41 zeigt Veränderungen gegenüber der zuvor erfassten Luftzusammensetzung an. Beim TVOC-Index entspricht der Wert 100 dem erlernten Hintergrundniveau. Beim NOx-Index liegt diese Basis bei 1. Steigende Werte zeigen, dass der Sensor eine Veränderung erkennt.

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Wie schnell sich der Sensor an die übliche Luftzusammensetzung anpasst, lässt sich im AirGradient-Dashboard einstellen. Der mögliche Zeitraum reicht von 12 bis 720 Stunden. Ein kurzer Zeitraum eignet sich, wenn das Gerät häufig zwischen verschiedenen Räumen wechselt. Bei einem längeren Zeitraum bleibt die Vergleichsbasis stabiler. Dauerhafte Belastungen werden dadurch nicht so schnell als neuer Normalzustand übernommen.

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Im besteluft-Test reagierte der TVOC-Index rasch auf eine aufgeschnittene Zitrone, Reinigungsmittel und Parfum. Solche Alltagstests zeigen, dass der Sensor auf flüchtige Stoffe reagiert. Sie sagen jedoch nicht, welcher Stoff den Ausschlag verursacht oder ob dieser gesundheitsschädlich ist.

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Steigt der TVOC-Index nach dem Aufstellen eines neuen Regals, können ausgasende Materialien, Klebstoffe oder Lacke eine mögliche Ursache sein. Der zeitliche Zusammenhang liefert einen Hinweis, aber keinen Nachweis für einen bestimmten Stoff.

Auch beim NOx-Index ist vor allem der zeitliche Verlauf interessant. Wiederkehrende Anstiege können auf Verbrennungsprozesse im Raum oder belastete Außenluft hinweisen. Eine genaue NOx-Konzentration lässt sich aus dem Index nicht ableiten.

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Messgenauigkeit im Praxisvergleich

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Messvergleiche mit anderen Luftqualitätsmonitoren ersetzen keine Prüfung mit professionellen Referenzgeräten. Sie zeigen jedoch, ob verschiedene Geräte unter denselben Bedingungen ähnlich reagieren und ob die Messwerte im Alltag plausibel sind.

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CO₂: AirGradient ONE und Aranet4 HOME im Vergleich

Für einen Praxistest wurden der AirGradient ONE und ein Aranet4 HOME - einer der beliebtesten und präzisesten CO₂-Monitore- gemeinsam in eine nahezu luftdichte Box gelegt und Atemluft ausgesetzt. Beide Geräte verwenden CO₂-Sensoren von Senseair, jedoch unterschiedliche Modelle.

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Die Messkurven verliefen sehr ähnlich. Auch bei höheren CO₂-Konzentrationen reagierten beide Geräte vergleichbar schnell. Das spricht dafür, dass der AirGradient ONE Veränderungen zuverlässig erfasst und im Alltag plausible CO₂-Werte liefert.

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PM2.5: AirGradient ONE und Qingping Air Monitor Lite im Vergleich

Die PM2.5-Messung des AirGradient ONE wurde in mehreren Durchgängen mit einem *Qingping Air Monitor Lite verglichen. Beide Geräte standen dafür unter denselben Bedingungen nebeneinander.

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Stieg die Feinstaubbelastung durch eine Aktivität im Raum, reagierten beide Sensoren ähnlich schnell. Nach dem Einschalten eines HEPA-Luftreinigers gingen die PM2.5-Werte bei beiden Geräten wieder zurück. Die gemessenen Werte lagen innerhalb der angegebenen Toleranzen.

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Der Vergleich zeigt, dass der AirGradient ONE Veränderungen der Feinstaubbelastung im Alltag nachvollziehbar abbildet.

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Vergleich der CO₂-Messwerte von AirGradient ONE  und Aranet4 HOME. In einem einfachen Atemluft Experiment zeigen beide Geräte sehr ähnliche Messverläufe, auch bei hohen Werten.

AirGradient ONE und Quingping Air Monitor Lite im PM 2.5 Vergleich

Setup, User Interface & Smart Home Integration

Erstinbetriebnahme

Die Einrichtung des AirGradient ONE ist nahezu Plug-and-Play. Über einen QR-Code wird das Gerät mit dem WLAN verbunden, wofür aktuell ein 2,4 GHz WLAN benötigt wird. Ein weiterer QR-Code führt zum Onboarding, das Schritt für Schritt durch die Einrichtung führt. Dafür ist es notwendig, einen Account bei Airgradient anzulegen. 

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Aufstellen des Geräts

Der AirGradient ONE kann an der Wand montiert oder mit den mitgelieferten Standfüßen auf einer Fläche aufgestellt werden.

Das Gehäuse besitzt integrierte Kabelkanäle. Dadurch lässt sich das USB-C-Kabel sauber führen und auch so an der Wand montieren, dass das Kabel nicht im Weg ist.

 

Für möglichst aussagekräftige Messwerte sollte das Gerät nicht direkt neben Fenstern, Heizkörpern, Luftreinigern oder anderen starken Luftströmungen stehen und in circa 1-1,5 Meter Höhe messen. Es sollte auch rund 1 Meter von Menschen oder Haustieren entfernt aufgestellt werden.

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Display und LEDs

Der AirGradient ONE Raumluftsensor ist mit einem energiesparenden 1,3 Zoll OLED-Display ausgestattet. Bei einem OLED leuchten die einzelnen Bildpunkte selbst. Schwarze Bildbereiche bleiben ausgeschaltet. Das ergibt einen guten Kontrast und das Display ist trotz geringer Größe auch von etwas weiter weg gut ablesbar.

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Zusätzlich verfügt das Gerät über eine Leiste mit elf farbigen LEDs. Damit können wahlweise CO₂, PM2.5 oder den GO IAQS Score dargestellt werden. Die Farben ermöglichen eine schnelle Orientierung aus etwas größerer Entfernung.

 

Die Helligkeit von Display und LEDs kann für jeweils eine Tages- und Nachtzeit, die man selbst festlegen kann, einstellen oder gänzlich ausschalten. Bei den LEDs können bei verschiedenen Helligkeitseinstellungen zu wenig deutliche Unterschiede wahrgenommen werden, hier könnte AirGradient nachbessern

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AirGradient Web-Dashboard

Das Web-Dashboard ist die zentrale Benutzeroberfläche für AirGradient-Geräte. Es zeigt aktuelle Werte und historische Messverläufe. Dort lassen sich auch Kalibrierung, Warnmeldungen, Display, LEDs und zahlreiche weitere Einstellungen verwalten.

Mehrere AirGradient-Geräte und Standorte, die demselben Account zugeordnet sind, können gemeinsam angezeigt und verwaltet werden. Für die einzelnen Geräte lassen sich Einstellungen verändern und Kalibrierungen starten. Die Messdaten können für verschiedene Zeiträume ausgewertet und exportiert werden. Das ist besonders für Unternehmen, Schulen, öffentliche Einrichtungen und Community-Projekte mit mehreren Geräten hilfreich.

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Das Dashboard unterscheidet zwischen einer Standard- und einer Expertenansicht. In der Standardansicht werden weniger Einstellungsmöglichkeiten angezeigt. Die Expertenansicht bietet Zugriff auf zusätzliche Funktionen.

Diese Unterscheidung ist grundsätzlich hilfreich. Trotzdem ist das Dashboard nicht durchgehend übersichtlich. Einige Einstellungen befinden sich an Stellen, an denen man sie nicht vermuten würde. Auch wer das System bereits kennt, muss einzelne Funktionen mitunter suchen. Ähnliche Fragen tauchen regelmäßig im AirGradient Support-Forum auf, auch unter Developern.

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Das gesamte AirGradient Web-Dashboard in der AirGradient Cloud ist laut Unternehmen dauerhaft ohne Abonnement nutzbar und damit im Kaufpreis jedes Monitors enthalten. Historische Daten lassen sich bis zu 180 Tage zurück abrufen. Das ist ein klarer Vorteil gegenüber einigen Mitbewerbern, die für den Zugriff auf historische Daten oder weitere Cloud-Funktionen zusätzliche Gebühren verlangen.

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Wer möchte, kann die Messdaten des Indoor-Monitors freiwillig für Forschung und öffentliche Nutzung freigeben. AirGradient veröffentlicht dabei weder Namen noch E-Mail-Adressen und gibt den Standort nur stark vergröbert weiter. Die Koordinaten werden auf eine Nachkommastelle gerundet. Das entspricht einer räumlichen Genauigkeit von ungefähr elf Kilometern. Das genaue Gebäude oder die Adresse ist dadurch nicht sichtbar. Die Freigabe ist optional und kann in den Standorteinstellungen des Dashboards aktiviert werden.

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AirGradient App

Die kostenlose AirGradient-App ist für Android und iOS verfügbar und kann auch auf Deutsch verwendet werden. Eigene AirGradient-Geräte lassen sich hinzufügen und gemeinsam anzeigen. Zusätzlich bietet die App Warnmeldungen, die AirGradient Air Quality Map und anschauliche Einordnungen der Luftqualität.

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So zeigt sie etwa das bereits erklärte Zigarettenäquivalent an, das die Feinstaubbelastung sehr deutlich veranschaulicht. Aus der Perspektive einer nichtrauchenden Person ist dieser Wert immer wieder besonders aufrüttelnd.

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Die App ist noch kein vollständiger Ersatz für das Web-Dashboard. Die Einstellungen in App und Dashboard sind nicht immer vollständig aufeinander abgestimmt. So ist die automatische CO₂-Kalibrierung beim Testgerät im Dashboard deaktiviert, während die App diesen Status nicht anzeigt. Auch deshalb wirkt die App derzeit noch unfertig.

AirGradient bezeichnet die App selbst als erste Version und ergänzt schrittweise weitere Funktionen.

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Datenlogging und Smart-Home-Integration

Standardmäßig werden die Messdaten über die AirGradient-Cloud gespeichert und im Web-Dashboard angezeigt. Der AirGradient ONE besitzt keinen internen Speicher. Wird die WLAN-Verbindung unterbrochen, bleiben die aktuellen Werte am Display sichtbar. Für diesen Zeitraum fehlen jedoch später die Messdaten im Dashboard.

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Wünschenswert für eine zukünftige, überarbeitete Geräteversion wäre eine interne Datenloggingfunktion. Das wäre besonders für Nutzende hilfreich, die das WLAN während der Nachtstunden ausschalten und keine eigene technische Lösung für die Datenaufzeichnung einrichten können.

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Für die normale Nutzung ist kein Smart Home erforderlich. Technikversierten Nutzern bietet der offene Aufbau jedoch zusätzliche Möglichkeiten. So kann das Gerät vollständig lokal betrieben und die Messdaten auf einem eigenen Server gespeichert werden.

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Der AirGradient ONE lässt sich lokal in Home Assistant einbinden und ist offiziell als „Works with Home Assistant“ zertifiziert. Auch Integrationen mit Homey Pro sowie Anpassungen über ESPHome sind möglich. Hardware und Software sind offen dokumentiert. Dadurch können eigene Erweiterungen entwickelt und die Messdaten unabhängig von der AirGradient-Cloud verarbeitet werden.

Weiterführende Funktionen rund um Programmierung, ESPHome und eigene Smart-Home-Lösungen gehören nicht zum Fachgebiet von besteluft und wurden im Test nicht im Detail bewertet.

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Benutzerfreundlichkeit im Alltag

Im Alltag nutzt besteluft meistens das Display am AirGradient ONE. Für Messverläufe, Mustererkennung und Einstellungen kommt das Web-Dashboard zum Einsatz. Die App ist derzeit eine praktische Ergänzung für den mobilen Zugriff, Karten und Warnmeldungen beim Erreichen von Schwellenwerten.

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Die Einrichtung und die Basisnutzung sind wie schon beschrieben einfach. Sobald Einstellungen verändert werden sollen, ist das Dashboard jedoch nicht immer intuitiv aufgebaut. Das Problem liegt nicht an fehlenden technischen Kenntnissen. Manche Funktionen sind schlicht schwer zu finden.

Herstellertransparenz & Nachhaltigkeit

AirGradient entstand 2019 in Chiang Mai aus einem ehrenamtlichen Projekt an einer Schule. Während der jährlichen Burning Season (Waldbrände und Abbrennen von Feldern) ist die Luftverschmutzung durch die besondere Lage von Chiang Mai extrem hoch. Die Auswirkungen davon spüren alle, auch die Kinder in den Schulen. Auch die Kinder von einem der beiden europäischen Gründer waren betroffen. Um die Außenluftbelastung sichtbar zu machen, wurde für die Schule ein eigener Außenluftmonitor entwickelt. Aus diesem Projekt entstand das Unternehmen.

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Dieser Ursprung prägt AirGradient bis heute. Das Unternehmen setzt auf offene Technik, vergleichsweise preiswerte Messgeräte und die Zusammenarbeit mit Schulen und Communities.

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AirGradient verfolgt einen Open-Source-Ansatz. Das Design der Hardware und der Quellcode der Software sind öffentlich dokumentiert. Technisch versierte Nutzende können das Gerät nachbauen, anpassen oder eigene Erweiterungen programmieren.

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Davon profitieren auch Menschen, die weniger technisch versiert sind. Die Sensormodule sind etwa Standardbauteile und können einzeln ausgetauscht werden. Ist ein Bauteil defekt, muss daher nicht das gesamte Gerät ersetzt werden. Die Sensormodule können bei Airgradient oder auch bei anderen Anbietern nachbestellt werden.  AirGradient stellt für den Einbau Anleitungen zur Verfügung.

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Nach Angaben von AirGradient wird bei Reparaturen möglichst zuerst das betroffene Bauteil ausgetauscht. Das spart Ressourcen und kann die Nutzungsdauer des Geräts verlängern.

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Bei fertig montierten Geräten gilt eine Garantie von zwölf Monaten. 

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Für den DIY-Bausatz gibt es keine Herstellergarantie. Die DIY-Variante ist dennoch attraktiv, da sie deutlich günstiger und einfach zusammenzubauen ist. besteluft hat deshalb bei AirGradient nachgefragt, was passiert, wenn ein Sensor oder anderes Bauteil kurz nach dem Kauf defekt wird. Laut AirGradient zeigt sich das Unternehmen in solchen Fällen für eine gewisse Zeit kulant und stellt Ersatz für das betroffene Bauteil bereit. Eine feste Frist wurde jedoch nicht genannt.

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AirGradient erklärt außerdem viele Entscheidungen zur Hard- und Software und informiert früh über geplante Produkte und Änderungen. Die Informationen verteilen sich allerdings auf Dokumentation, Blog und Community-Forum. Dadurch sind sie nicht immer leicht zu finden.

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Diese offene und nachhaltige Herstellerphilosphie ist im Consumer-Elektronik Bereich eher selten.

Kundenservice & Community

Eine erste Anlaufstelle bei Fragen oder Problemen ist die Supportseite von AirGradient mit ihrer Wissensdatenbank. Lässt sich das Anliegen dort nicht lösen, ist der direkte Kontakt zum Support für Alltagsnutzende meist der beste Weg. Dafür steht ein Kontaktformular zur Verfügung. Bei Mystery-Testanfragen von besteluft trafen die englischsprachigen Antworten innerhalb von zwei bis vier Tagen ein. Eine etwas raschere Reaktion wäre hilfreich.

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Viele weitere Informationen finden sich im englischsprachigen Community-Forum. Es umfasst weit mehr als klassische Supportfragen. AirGradient holt dort etwa Feedback zu Produkten und Firmwareversionen ein. Verbesserungen und neue Funktionen werden diskutiert. Mitglieder tauschen Softwarecode aus und unterstützen sich gegenseitig bei technischen Anpassungen und Integrationen.

Der Communitygedanke ist bei AirGradient stark verankert. Das Unternehmen stellt Informationen offen zur Verfügung, greift Anregungen auf und profitiert vom Wissen der Mitglieder. Die Community entwickelt eigene Lösungen, teilt Erfahrungen und hilft bei Fragen weiter. Dadurch wirkt das Forum nicht wie ein bloßer Supportkanal, sondern wie eine gut aufgebaute Gemeinschaft rund um die Geräte und ihre Weiterentwicklung.

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Der Schwerpunkt ist allerdings technisch. Viele Diskussionen richten sich an Softwareentwickler und technisch versierte Nutzer. Weniger geht es um die Luftqualität in Innenräumen und im Freien an sich. Im Mittelpunkt stehen die Messung, die Geräte, die Software und die Verarbeitung der Daten. Auch bei alltäglichen Fragen hilft die Community weiter. Wer eine schnelle Lösung für einen Fehler sucht, findet sich zwischen den zahlreichen technischen Diskussionen jedoch nicht immer leicht zurecht.

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AirGradient ONE: Fully Assembled oder DIY-Bausatz?

Der AirGradient ONE Fully Assembled & Tested* wird vollständig montiert geliefert. AirGradient prüft die Sensoren im Werk und stellt für jedes Gerät einen individuellen Testbericht bereit. Die fertig zusammengebaute Variante ist CE-zertifiziert und hat zwölf Monate Garantie.

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Zum Lieferumfang gehören:

  • der AirGradient ONE mit einem UV-beständigen Gehäuse aus ASA-Kunststoff

  • ein zwei Meter langes USB-C auf USB-A-Kabel (Netzteil ist nicht enthalten)

  • zwei Standfüße zum Einklicken

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Das Gerät ist 13 × 13 × 3,5 Zentimeter groß und wiegt rund 350 Gramm. 

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Der AirGradient ONE DIY-Bausatz* enthält dieselben Sensoren und kostet rund 40 Prozent weniger. Dafür muss das Gerät selbst zusammengebaut werden. Es gibt keinen individuellen Testbericht, keine Zertifizierung und keine Herstellergarantie.

Löten ist nicht erforderlich. Die Sensoren werden eingesteckt und das Gehäuse wird verschraubt. Alle notwendigen Teile und ein Torx-Schraubendreher sind im Lieferumfang enthalten.

besteluft hat nicht den AirGradient ONE, sondern den AirGradient Outdoor Monitor als DIY-Bausatz zusammengebaut. Der Aufbau und die Einbindung in die Benutzeroberfläche waren in weniger als 20 Minuten abgeschlossen. Elektronikkenntnisse waren dafür nicht erforderlich. Im Prinzip fühlte sich der Zusammenbau wie ein kleines IKEA-Projekt an.

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Lieferung und Versand

AirGradient versendet die Geräte direkt aus Thailand. Die Versandkosten sind nach Einschätzung von besteluft fair berechnet. Nach Europa dauert die Lieferung etwa zwei bis drei Wochen. Das ist vergleichsweise lang. Versandort und voraussichtliche Lieferzeit sind jedoch vor der Bestellung ersichtlich und können entsprechend eingeplant werden.

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Für Österreich, Deutschland und weitere Länder bietet AirGradient eine Versandoption an, bei der Einfuhrumsatzsteuer und sonstige Abgaben bereits beim Kauf berechnet werden. Dadurch sollten bei der Zustellung keine zusätzlichen Kosten entstehen. Da sich die Bedingungen ändern können, ist der im Checkout angezeigte Gesamtbetrag entscheidend.

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Spartipp: Mit dem Coupon-Code LUFTSPRUNG gibt es 10 Prozent Rabatt auf alle AirGradient-Geräte. Beim fertig montierten AirGradient ONE entspricht die Ersparnis ungefähr den derzeitigen Versandkosten.

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Preis-Leistungsverhältnis

Der AirGradient ONE fully assembled gehört nicht zu den allergünstigsten Luftqualitätsmonitoren, bietet jedoch mehrere Besonderheiten:

 

  • Multi-Sensor-Messung (CO₂, PM, VOC, NOx)

  • offene Hardware und Software

  • austauschbare und erweiterbare Sensoren

  • starke Community

  • ein Unternehmen mit Bodenhaftung, dass den Communitygedanken, Nachhaltigkeit und Luftqualität lebt

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Der AirGradient ONE als DIY-Bausatz dürfte mit seinem Preis-Leistungs-Verhältnis und Geräteumfang nahezu einzigartig in dieser Geräteklasse sein. Welche Variante besser passt, hängt von den eigenen Bedürfnissen und der eigenen Einschätzung ab.

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Beim unabhängigen AIRLAB Microsensors Challenge 2023 wurde der AirGradient ONE als genauester Multisensor für Innenräume unter 500 Euro ausgezeichnet.

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Der AirGradient ONE richtet sich besonders an Menschen, die nicht nur Messwerte sehen, sondern Luftqualität verstehen, verbessern und zu einem selbstverständlichen Teil ihres Alltags machen möchten.

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Ebenso interessant ist das Gerät für die Smart-Home- und Developer-Community.

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Der Discount Code LUFTSPRUNG gibt 10 % Rabatt beim Checkout im Airgradient-Shop* auf alle Gerätevarianten.

Fazit Airgradient ONE im Langzeittest

Der AirGradient ONE erhält von besteluft eine Kaufempfehlung für die stationäre Langzeitbeobachtung der Luftqualität. Er eignet sich besonders, wenn neben CO₂ auch Feinstaub sowie Veränderungen bei TVOC und NOx beobachtet und Zusammenhänge besser verstanden werden sollen. Die Messwerte und Verläufe schaffen eine gute Grundlage, um die Luftqualität zu Hause oder in Unternehmen gezielt zu verbessern und die Wirkung von Maßnahmen zu überprüfen.

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Mehrere AirGradient-Geräte und Standorte lassen sich in einem Dashboard gemeinsam verwalten. Das macht das System auch für Unternehmen, Schulen, Organisationen und Projekte interessant.

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Im Langzeittest überzeugten die plausiblen Messwerte, das gut ablesbare Display sowie die offene und reparierbare Bauweise.

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Die fertig montierte Variante eignet sich, wenn Werksprüfung, Feinstaubsensor-Kalibrierung und Garantie wichtig sind. Der einfach zusammenzubauende DIY-Bausatz ist die attraktivere Wahl, wenn ein möglichst gutes Preis-Leistungs-Verhältnis im Vordergrund steht und die fehlende Zertifizierung berücksichtigt wird.

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besteluft bewertet den AirGradient ONE mit 4 von 5 Sternen.

 

Der Abzug von einem Stern ergibt sich vor allem aus der teilweise unübersichtlichen Benutzerführung und der noch nicht vollständig ausgereiften App. Die meisten Informationen sind zwar vorhanden, aber nicht immer schnell zu finden. Teilweise stecken sie in langen, technisch formulierten Texten.

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Alternativen zum AirGradient ONE​

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Marktneuheit AirGradient GO

Wer sowohl Drinnen als auch Draussen flexibel wissen möchte, wie gut oder schlecht die Umgebungsluft gerade ist, könnte AirGradient GO* in Erwägung ziehen. Das Gerät ist eine der spannendsten Marktneuheiten unter den mobilen Luftqualitätsmonitoren. Er verbindet die Multisensor-Messung von CO₂, Feinstaub, TVOC und NOx mit Akku, E-Ink-Display, GPS und internem Speicher.

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Damit lassen sich Messungen unterwegs aufzeichnen und später übertragen. Das ist etwa in öffentlichen Verkehrsmitteln, Büros, Schulen, bei Veranstaltungen oder für den Vergleich verschiedener Wege interessant.

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Für die stationäre Überwachung der Innenraumluftqualität bleibt AirGradient ONE die passendere Lösung. besteluft hat den AirGradient GO noch nicht im Langzeittest geprüft, wird es aber demnächst tun. Diese Einordnung beruht daher auf den veröffentlichten Produktdaten. Aktuell muss man bei der Bestellung vom neuen Airgradient GO mit einigen Wochen Lieferzeit rechnen.

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Wer ausschließlich die Lüftungssituation anhand von CO₂ kontrollieren möchte, kann stattdessen einen reinen CO₂-Monitor wie den Aranet4 HOME oder Airvalent wählen. Diese Geräte sind portabel, bieten jedoch keine mit dem AirGradient ONE vergleichbare Multisensor-Messung.

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Transparenzhinweis

Das AirGradient ONE wurde besteluft vom Hersteller für den Test zur Verfügung gestellt. Die redaktionelle Bewertung erfolgte unabhängig. AirGradient hatte keinen Einfluss auf den Inhalt, das Ergebnis oder die Veröffentlichung des Reviews.

Wie besteluft Produkte testet und bewertet, ist im Transparenzabschnitt zur Bewertungsmethodik beschrieben.

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Die Einschätzungen beruhen auf den Eindrücken und Erfahrungen von besteluft mit dem Testgerät. Andere Gerätevarianten, unterschiedliche Firmware und Nutzungssituationen können zu abweichenden Erfahrungen führen.

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Der Review wurde zuletzt am 30. September 2026 umfassend aktualisiert. Trotz sorgfältiger Recherche können Fehler vorkommen. Der Review erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Hinweise und Korrekturen sind unter hello@besteluft.com willkommen.

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FAQ zum Airgradient ONE Raumluftsensor

Was misst der AirGradient ONE?

Der AirGradient ONE erfasst mehrere Raumluftparameter gleichzeitig. Dazu gehören CO₂, Feinstaub (PM2.5), flüchtige organische Verbindungen (TVOC), Stickoxide (NOx) sowie Temperatur und Luftfeuchtigkeit.

Dadurch lässt sich die Innenraumluft noch weitreichender beurteilen und auf mehreren Ebenenen verbessern als bei CO₂-Monitoren wie dem Aranet4.

Wie genau misst der AirGradient ONE?

AirGradient setzt Sensoren etablierter Hersteller ein, die in unabhängigen Tests gute Messgenauigkeit zeigen.

Bei den vollständig montierten (fully assembled) Geräten werden die Sensoren zusätzlich vor der Auslieferung gegen Referenzgeräte getestet. Man erhält ein digitales Datenblatt mit den Messergebnissen.

 

Für den PM 2.5 Wert wird bei dieser Prüfung zusätzlich ein Faktor berechnet und dem Gerät zugewiesen, der die Messgenauigkeit für den jeweiligen Sensor erhöht.Bei den Bausätzen (DIY-Kit) kann man diese Korrektur nach dem Zusammenbau selbst in der Benutzeroberfläche vornehmen. Dafür sollte man die Seriennummer notieren, bevor das Gerät zusammengebaut wird.

Kann man AirGradient ONE ohne Cloud nutzen?

Ja. Das Gerät kann vollständig lokal betrieben werden, etwa über die Integration in Home Assistant. Die Nutzung der Airgradient Cloud ist nicht notwendig.

Zusätzlich kann man das Gerät komplett im Offline-Modus nutzen, also rein die Daten vom Display & LED ablesen. Nachteil bei der Offline-Methode, man hat keine Messverläufe.

AirGradient ONE oder Aranet4 im Vergleich – wo liegt der Unterschied?

Aranet4 ist ein portabler CO₂-Monitor, der den CO₂-Wert, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck erfasst. Aranet eignet sich nicht nur für zu Hause oder das Büro sondern auch zum überall hin mitnehmen, um die Frischluftsituation schnell einschätzen zu können: im Flugzeug, im Zug, im Fitnessstudio, im Kino, im Restaurant, im Geschäft usw.

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AirGradient ONE ist dagegen ein stationärer Multi-Sensor-Monitor. Er misst zusätzlich zu CO₂ Feinstaub, TVOC und NOx und liefert damit ein umfassenderes Bild der Raumluft.
Sowohl Aranet4 als auch Airgradient ONE verwenden für die CO₂ Messung einen state-of-the-art NDIR-Sensor der schwedischen Marke Senseair.

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Beide Geräte verfolgen unterschiedliche Ansätze, die sich ergänzen. Das Aranet4 HOME flexibel für unterwegs und auch zu Hause, und der Airgradient ONE stationär für zu Hause, das Büro oder das eigene Unternehmen, um das Bild über die eigene Luftqualität zu vervollständigen.

DIY-Kit oder Fully Assembled Airgradient ONE – welche Variante ist sinnvoll?

Der AirGradient ONE ist als fertig montiertes Gerät oder als DIY-Bausatz erhältlich.

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Der Bausatz ist deutlich günstiger, erfordert den eigenen Zusammenbau und hat keine Zertifizierung oder Garantie. Der Zusammenbau ist jedoch sehr einfach, man erhält einen interessanten Einblick in das Geräteinnere (auch für Kinder interessant!) und erinnert an ein kleines LEGO-Projekt. Sollten in den ersten Monaten der Nutzung Sensoren defekt werden, zeigt sich der Hersteller meist sehr kulant.

Jedes einzelne Gerät der Fully-Assembled-Version wird im Werk mehrere Stunden lang getestet und kalibriert und enthält 12 Monate Garantie.

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Welche Variante besser passt, hängt davon ab, ob man rund 45 % Kosten sparen möchte und gleichzeitig Einblick in die Technik gewinnen möchte oder ein sofort einsatzbereites Gerät mit Garantie bevorzugt.

Wie kann man den CO₂-Sensor beim AirGradient ONE manuell kalibrieren, wenn im Freien kein Stromanschluss vorhanden ist?

Für eine manuelle Kalibrierung wird das Gerät ins Freie gebracht, um den typischen Außenluftwert von rund 420 ppm CO₂ zu erreichen. Falls dort kein Stromanschluss vorhanden ist, kann der AirGradient ONE problemlos mit einer Powerbank betrieben werden.

Wie lange dauert der Versand des AirGradient ONE nach Europa?

AirGradient versendet die Geräte direkt aus Thailand. Man erhält eine Trackingnummer. Die Lieferzeit nach Europa liegt meist bei etwa zwei bis drei Wochen. Je nach Lieferland können zusätzlich Steuern und Zollgebühren anfallen. 

Kann man Sensoren im AirGradient ONE austauschen?

Ja. Die einzelnen einzelnen Sensoren sind Standardprodukte und können bei Bedarf ausgetauscht werden., anstatt das gesamte Gerät zu ersetzen. Elektronikversierte Menschen können das Gerät auch mit weiteren Luftschadstoff-Sensoren erweitern. 

Das ist Teil der Open-Source-Philosophie von AirGradient, die auf Reparierbarkeit und Transparenz setzt.

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